I. Rückblick auf 2025
Am 24. September 2025 fand der zweite „Tag des Weimarer Dreiecks“ im Jugendzentrum Kraftwerk in Chemnitz statt. Die Veranstaltung wurde erneut mit dem „Tag der Europäischen Sprachen“ kombiniert, wodurch ein besonders vielfältiges und lebendiges Programm ermöglicht wurde.
Wie bereits im Vorjahr wirkten PolenMobil und FranceMobil gemeinsam an der Gestaltung mit. Das abwechslungsreiche Programm umfasste ein breites Spektrum an Animationen, Workshops, Vorträgen, Lesungen und Filmvorführungen. Der gesamte Veranstaltungstag wurde zudem eindrucksvoll durch eine Zeichnerin dokumentiert. Besonders hervorzuheben ist erneut die professionelle Moderation durch zwei Moderatoren aus Prag.
Erfreulich war auch in diesem Jahr die starke internationale Beteiligung: Zahlreiche polnische und französische Schülerinnen und Schüler sowie Studierende nahmen teil. Insgesamt konnten ca. 400 Besucher aus allen Generationen in Chemnitz ins Gespräch kommen.
Ein besonderer Höhepunkt war die Verleihung des Sächsischen Europapreises an unseren ehemaligen Präsidenten Wolfgang Howald. In der Laudatio seitens der heutigen Präsidentin der Europäischen Bewegung Sachsen wurde sein langjähriges und vielfältiges Engagement gewürdigt, was mit großem Beifall aufgenommen wurde. Diese Auszeichnung ist auch deshalb von besonderer Bedeutung, weil er – gemeinsam mit Sarah Neis und weiteren Mitstreitern – zu den Mitbegründern des sächsischen Netzwerks zum Weimarer Dreieck gehört. In gewisser Weise schloss sich damit ein Kreis.
Das LaNa-Projekt bereicherte die Veranstaltung mit Kinderanimationen. Darüber hinaus beteiligten sich zahlreiche Institutionen, darunter die die Sächsische Staatskanzlei, das Sächsische Wirtschaftsministerium, die Stadt Chemnitz, Europa Direkt – Institut für interkulturelle und europäische Studien, die Technische Universität Chemnitz, die Stadt Leipzig, das Institut français ,das Deutsch-Französisches Jugendwerk, KoKoPol, das Polnische Institut Berlin – Filiale Leipzig, das Goethe-Institut Dresden, die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung, die Europa-Union Sachsen, die Jungen Europäischen Föderalist/-innen, den ForViD e.V., die Deutsch-Polnische Gesellschaft Sachsen und die Europäisch-Humanistische Bildungsstiftung Waldenburg sowie weitere Kooperationspartner.
Finanziell gefördert wurde die Veranstaltung finanziell neben den bereits genannten Institutionen insbesondere durch den Freistaat Sachsen und die Stadt Chemnitz, die sich – ebenso wie das Kraftwerk – als äußerst konstruktiver Kooperationspartner erwies.
Zu den zentralen Organisatoren zählten – neben dem Autor – Sarah Neis vom Europa Direkt Institut für interkulturelle und europäische Studien sowie der Student Eric Langer von der Fachgruppe Europastudien der TU Chemnitz. Besonders hervorzuheben ist zudem der engagierte Einsatz von Annabell Heimer von der Stadt Chemnitz sowie von Uwe Köster und seinem Team vom Kraftwerk Chemnitz.
Last but not least soll hervorgehoben werden, dass der Sächsische Kultusminister bei der den Tag abschließenden Podiumsdiskussion hervorhob, die polnische und tschechische Sprache in der Sächsischen Bildungskultur zu stärken. Diesem Bekenntnis ist zwischenzeitlich in der Umsetzung. Dazu in einem späteren Artikel mehr.
II. Ausblick auf 2026
Besonders schön war, dass wir bereits zum Abschluss des Tages den nächsten „Tag des Weimarer Dreiecks und der Europäischen Sprachen“ ausrufen konnten, der am 23. September 2026 in Görlitz stattfinden wird. Die Planungen begannen bereits im vierten Quartal 2025 und sind im vollen Gange.
Die Hochschule Zittau-Görlitz stellt als Mitveranstalter hierfür großzügig umfangreiche Räumlichkeiten in unmittelbarer Nähe zur polnischen Grenze bereit.
Das diesjährige Kernteam verfügt wie auch die Deutsch-Polnische Gesellschaft Sachsen e. V. über starke Wurzeln in der Europastadt, die die Planungen sehr befruchten. Ein größerer Teil der beteiligten Organisationen traf sich am 29. April in Präsenz in Görlitz; darunter sehr viele Mitglieder unseres Präsidiums und unserer Vereinigung.
Die bisherigen Planungen lassen einen erneut äußerst abwechslungsreichen und hochkarätigen Veranstaltungstag erwarten. Wir halten Sie diesbezüglich auf dem Laufenden.
Bitte merken Sie sich den Tag des Weimarer Dreiecks und der Europäischen Sprachen am 23. September 2026 vor.
Harald Evers
